"Berufswege"

Initiative und Film

Berufswege.jpg

 
Berufsfindung beginnt meistens mit der Frage: "Was willst du denn eigentlich mal werden?". Das ist so, als würde man fragen: "Wen willst du eigentlich mal lieben? Wer wird dein Lebenspartner werden?". Einen Beruf sucht man nicht aus wie einen Toaster – man findet ihn wie die große Liebe!

Jeder junge Mensch ist irgendwann konfrontiert mit der Frage, was er denn nach der Schule macht. Nach wenigstens neun, oftmals dreizehn Jahren Schule steht man an dem Punkt, plötzlich selber (mit) entscheiden zu können und zu müssen, was man eigentlich mit seinem Leben will.
"Berufswege" ist eine Forschungsinitiative von zwei ehemaligen Waldorfschülern, Joshua Conens aus Berlin und Dominik Fackler aus Witten:

"Was an dem Punkt bei anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen abgeht, wie sie den Punkt erleben interessiert uns! Was ist mit Beruf gemeint – tatsächlich und eigentlich – und was ergeben sich für Konsequenzen auf den individuellen Lebenswegen?
Nicht nur auf unseren eigenen Wegen sondern auch in vielen Gesprächen haben wir immer wieder sehr deutlich erlebt, wie einseitig die Frage der Berufsfindung in den meisten Fällen behandelt wird. Für uns ist die Frage nach dem Beruf essentiell eine Frage nach dem Lebenssinn. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Wohin führt mein Weg? Und was braucht die Welt eigentlich? "Wie finde ich meine Aufgabe in der Welt?""

Entstanden ist der 96-minütige Dokumentarfilm "Berufswege" von Joshua Conens und Caroline Schwarz. Der Film porträtiert drei unterschiedliche Menschen mit ungewöhnlichen Berufen, bzw. Berufswegen. Im Mittelpunkt steht für sie, etwas zu tun, was ihnen wirklich wichtig ist – dafür haben sie neue und individuelle Wege gefunden. Was sie verbindet, ist die Suche nach Selbstbestimmung!
Wie sind die drei zu einer Arbeit gekommen, die sinnstiftend ist? Dieser Frage geht der Film nach
Dafür wurden im Sommer 2010 Werner Küppers auf Tour mit dem "Omnibus für Direkte Demokratie", Benjamin Hohlmann im "unternehmen mitte" in Basel und Nils Meister in einem "Freiraum Projekt" in Hugoldsdorf (M.-V.) bei ihrer Arbeit begleitet.

Weitere Informationen zu dem gesamten Projekt unter www.berufswege.com